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So funktioniert Grünlandbewirtschaftung ohne Artenschwund

[Juni 2017] Konflikt zwischen Ertragsmaximierung und Artenerhalt in der Landwirtschaft scheint gelöst

Intensive Bewirtschaftung von Grünland ist schlecht für die Artenvielfalt. Doch eine Studie vom Öffnet externen Link in neuem FensterLehrstuhl für Terrestrische Ökologie der Technischen Universität München (TUM) sorgt für Hoffnung: Werden unterschiedliche Formen von Bewirtschaftungen innerhalb einer Region optimal verteilt, kann dies sogar zu mehr Ertrag führen ohne Insektenarten zu verlieren. Im besten Fall finden sogar mehr Arten den für sie optimalen Lebensraum. Entscheidend ist, dass die Bewirtschaftung auf Lanfschaftsbene geplant wird.

Für eine Studie wurden Daten von mehr als tausend Arten von Gliederfüßern (Arthropoden) ausgewertet, die auf über hundert Grünlandflächen (Wiesen und Weiden) erfasst wurden.

Publikation: Öffnet externen Link in neuem FensterDOI 10.1038/s441559-017-0227-2

Was sind Anreize für Taiwans Landwirte, umweltfreundlicher zu produzieren?

[Juni 2017] Bio-Label im Tausch gegen weniger Chemie auf dem Reisfeld

Am Gelde hängt doch nicht alles: Taiwanesische Reisbauern würden umweltfreundlicher produzieren, wenn sie ein Nachhaltigkeitssiegel für ihre Produkte bekämen. Für ein solches Siegel akzeptieren sie sogar geringere Ausgleichszahlungen für die Düngemittelreduktion. Dies belegt eine Studie der Technischen Universität München (TUM) am Öffnet externen Link in neuem FensterLehrstuhl für die Produktions- und Ressourcenökonomie landwirtschaftlicher Betriebe. Für die Arbeit wurden Anreize untersucht, die zu Agrarumweltmaßnahmen wie etwa nachhaltigeren Anbaumethoden führen.

Auf dem Weg zu hohen Ernteerträgen werden in asiatischen Ländern oftmals in exzessiver Art und Weise chemische Düngemittel eingesetzt – sehr zu Lasten der Umwelt. Denn es führt zu hohen Stickstoffeinträgen im Grundwasser, was nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung darstellt, sondern auch Flora und Fauna in Mitleidenschaft zieht. Zugleich trägt Stickstoff zu einem Verlust der Biodiversität bei und steigert den Klimawandel. Intensive Düngegaben beim Reisanbau haben bereits zu einem hohen Verlust der Arten in Asien, Australien, West-Europa, Nord- und Südamerika geführt.

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Publikation:  https://doi.org/10.1016/j.landusepol.2017.03.014

Zinkversorgung beeinflusst Herzgesundheit

[April 2017] Studie zeigt Zusammenhang zwischen Zinkstatus und Herzgesundheit auf

Neben den essentiellen Stoffwechselfunktionen beeinflusst der Zinkstatus im Körper auch das Herz. Tritt oxidativer Stress auf, ist womöglich ein Zinkmangel vorhanden, der sich am Herzmuskel ablesen lässt. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) zeigt den Zusammenhang des Gesamtgehaltes an Zink im Körper und der Gesundheit des Herzens auf.

Oxidativer Stress entwickelt sich, wenn in der Zelle mehr freie Radikale gebildet werden als durch Antioxidantien wie beispielsweise Vitamin E abgefangen werden können. Dass schwerer Zinkmangel mit klinischen Symptomen den Zellstress erhöht, wurde bereits belegt. So ein extremer Mangel ist jedoch sehr selten. Viel häufiger kommen dagegen kurzfristige und latente Unterversorgungen an Zink vor. Inwiefern auch hier ein Zusammenhang zu oxidativem Stress besteht, wurde bislang wenig untersucht.

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Publikation: DOI: 10.3945/jn.116.240804

Die Entschlüsselung des Roggengenoms

[April 2017] Durchbruch für vergleichende genetischer Analysen wichtiger Getreidearten und deren züchterische Verbesserung

Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben (IPK) hat das Roggengenom entschlüsselt. Die veröffentlichte Roggensequenz schließt eine Lücke in der Getreideforschung. Als Ergebnis seiner Zusammenarbeit stellt das Forschungsteam damit eine Ressource für vergleichende Genomanalysen, die Analyse der Funktionen wichtiger Gene und damit für die genombasierte Präzisionszüchtung verbesserter Getreidesorten zur Verfügung.

 [...] Unter allen Vertretern der Süßgräser weist Roggen das größte diploide Genom auf, was nichts anderes ist als ein doppelter Chromosomensatz. Zugleich wird sein Genom von einer großen Anzahl hochrepetitiver Sequenzen gekennzeichnet. „Lange Zeit lag keine Sequenz des Roggengenoms vor, während die Genome der verwandten Getreidearten Gerste und Weizen in den vergangenen Jahren entschlüsselt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurden“, sagt Eva Bauer, die am Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung der TU München arbeitet und Erstautorin der Studie ist. „Diese Lücke haben wir mit unserer Publikation im Fachblatt ‚The Plant Journal’ nun geschlossen. Mit der Entschlüsselung des Roggengenoms untersuchten wir auch dessen herausragende genetische Diversität.“

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Publikation: doi: 10.1111/tpj.13436

Intensivierte Landwirtschaft führt überall zu den gleichen Arten

[November 2016] Wo Menschen Grünlandflächen intensiver bewirtschaften, nimmt nicht nur die Artenvielfalt ab, sondern die Landschaft wird eintöniger und schließlich bleiben überall die gleichen Arten übrig. Somit wird die Natur ihre „Leistungen“ von der Bodenbildung für die Nahrungsproduktion bis zur Schädlingsbekämpfung nicht mehr erbringen können. Unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) haben 300 Wissenschaftler erstmals untersucht, welche Konsequenzen intensivere Landnutzung über Artengruppen hinweg auf Landschaftsebene hat.

Für eine in „Nature“ veröffentlichte Studie haben Wissenschaftler einen einzigartigen Datensatz ausgewertet und den Effekt des lokalen Artenverlustes auch auf Landschaftsebene und auf die gesamte Vielfalt des Lebens betrachtet . Es konnte zum ersten Mal statistisch belegt werden, dass durch die Intensivierung alle Wiesen gleichartig werden und nur noch Lebensraum für einige wenige Arten bieten und dies über verschiedene Regionen Deutschlands hinweg. „Es sind die wohl umfassendsten ökologischen Freilandversuchsflächen in Europa“, erklärt Professor Wolfgang Weisser vom Lehrstuhl für Terrestrische Ökologie der TUM und einer der Gründer dieses Schwerpunktprojektes.

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Publikation: doi:10.1038/nature20575

Mit Hormonen Frost und Kälte trotzen

[September 2016] Neue Mechanismen der Frosttoleranz von Pflanzen aufgedeckt

Pflanzen können sich nicht einfach ein geeigneteres Umfeld suchen, wenn ihnen die Standortbedingungen nicht mehr passen. Stattdessen haben sie ausgeklügelte molekulare Anpassungsmechanismen entwickelt. Wie Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz Zentrum München und der University of Nottingham jetzt zeigen konnten, erhöhen die bislang vor allem als Wachstumshormone bekannten Bressinosteroide die Resistenz von Pflanzen gegenüber Frost.

"Kältestress gehört zu den Umwelteinflüssen, die direkte Auswirkungen auf das Wachstum und den Ertrag von Pflanzen zeigen", sagt die Pflanzenmolekularbiologin Professorin Brigitte Poppenberger.  Mit ihrer Arbeitsgruppe im TUM-Fachbereich für Biotechnologie gartenbaulicher Kulturen untersucht sie die Mechanismen, mit denen sich Pflanzen äußeren Einflüssen anpassen.

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Publikation doi: 10.1073/pnas.1611477113

Blühende Wiesen zum Wohl des Menschen

[August 2016] Größere Artenvielfalt in Wiesen führt zu umfangreicheren Dienstleistungen der Ökosysteme


Je mehr es krabbelt, kreucht und fleucht, desto besser für den Menschen. Das ist das Ergebnis einer in „Nature“ erschienen Studie. Ein artenreiches und von vielen Individuen aus allen Ebenen der Nahrungskette bevölkertes Ökosystem erbringt die umfangreichsten Ökosystemdienstleistungen, so der Tenor der Arbeit von über 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Mitwirken der Technischen Universität München (TUM). Besonders wichtig sei die Vielfalt der beim Menschen eher unbeliebten Insekten und Bodenorganismen.

Ein 300-köpfiges internationales Forscherteam um Dr. Santiago Soliveres von der Universität Bern hat daher erstmals alle Gruppen entlang einer Nahrungskette in einer natürlichen Graslandschaft untersucht. Sie sammelten dazu Daten zu insgesamt 4600 Tier- und Pflanzenarten aus neun Gruppen der Nahrungskette; darunter auch zu bislang eher vernachlässigten Arten wie Mikroorganismen, die den Boden zersetzen und Abfallfressern wie Regenwürmern. „Die Daten sind als Teil eines von der Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Programms auf 150 Grünlandflächen quer durch Deutschland erhoben worden, den „Biodiversitätsexploratorien““, erklärt Professor Wolfgang Weisser vom Lehrstuhl für Terrestrische Ökologie der TUM – „es sind die wohl die umfassendsten ökologischen Freilandversuchsflächen Europas.“

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Publikation DOI 10.1038/nature19092

Genmutation führt zu frühem Tod von Kälbern

[Juni 2016]  Big-Data-Studie identifiziert Ursache für Atemwegserkrankungen bei Rindern

Züchter wie Wissenschaftler können anhand von Genom-Daten ermitteln, welche Anlagen ein Rind vererbt – und welche genetisch-bedingten Krankheiten. Eine Veränderung auf Chromosom 19 ist beispielsweise verantwortlich für wiederkehrende Atemwegserkrankungen und den frühen Tod von Kälbern. Ein Expertenteam koordiniert von Hubert Pausch von der Technischen Universität München (TUM) hat erstmals herausgefunden: Die ursächliche Genmutation ist bereits vor vielen Generationen entstanden.

An der Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift BMC Genomics, beteiligten sich neben dem TUM-Lehrstuhl für Tierzucht auch Wissenschaftler der Zentralen Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter, des Kompetenzzentrums für Informatik & Genetik für Schweizer Zuchtorganisationen und der Rinderkliniken der Wiener und Züricher Universitäten.

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Publikation DOI 10.1186/s12864-016-2742-y

Signifikanter Humusverlust in Wäldern der Bayerischen Alpen

[Juni 2016]   Wenn Wetterphänomene wie Trockenheit oder Starkregen weiter zunehmen, sind die Wälder der Alpen in Gefahr. Denn eine Studie der Technischen Universität München (TUM) weist einen signifikanten Humusverlust im Bergwald der Bayerischen Alpen innerhalb von drei Jahrzehnten nach. Die Studienautoren empfehlen den Bodenhumus trotz Klimawandels durch humusförderndes Waldmanagement zu bewahren oder idealerweise zu steigern, um die Schutzfunktion des Gebirgswalds zu erhalten und Hochwasser abzumildern.

Wissenschaftler der TU München (Lehrstuhl für Bodenkunde) haben nun eine Studie in Nature Geoscience publiziert, die Veränderungen der Humusvorräte von Böden in den Alpen anhand der Daten von 35 Gebirgswäldern und Almwiesen aufzeigt. Sie zogen dazu zwei unabhängig voneinander durchgeführte Untersuchungen heran, die Rückschlüsse darauf erlauben, wie sich die Bodenverhältnisse in den vergangenen 30 Jahren verändert haben.

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Publikation DOI 10.1038/NGEO2732

Schon minimaler Zinkmangel verschlechtert die Verdauung

[Juni 2016]  Zinkmangel ist für Mensch und Tier schädlich

Zink beeinflusst die essentiellen Funktionen des Stoffwechsels der meisten Organismen. Dass schon ein minimaler Zinkmangel die Verdauungsleistung einschränkt, allerdings ohne typische Anzeichen wie Hautprobleme oder Erschöpfung, belegt eine Studie der Technischen Universität München (TUM). Selbst eine kurzfristige Zinkmangelernährung sei daher zu vermeiden, so der Rat der Wissenschaftler.

Die Versuchsreihe belegt, dass selbst ein leichter Zinkmangel die Verdauungsaktivität der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) hemmt und sich die Verdauung bereits in diesem frühen Stadium signifikant verschlechtert. Die Studie von Daniel Brugger vom Lehrstuhl für Tierernährung der TUM ist gerade im British Journal of Nutrition erschienen. 

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Publikation: DOI http://dx.doi.org/10.1017/S0007114516002105

Zweite Förderperiode für das BMBF-Verbundprojekt GeoArchives

[Juni 2016]    Das BMBF fördert mit > 1 Mio € eine zweite Phase (07/16-06/18) des vom Extraordinariat für Geomorphologie und Bodenkunde TUM-GeoBoku (Prof. Dr. Jörg Völkel) koordinierten Verbundprojektes GeoArchives II – Signals of Climate and Landscape Change preserved in Southern African Geoarchives innerhalb des BMBF-Programms WTZ-Southern Africa –Science Partnerships for the Assessment of Complex Earth System Processes SPACES.

Verbundpartner sind:

  • Technische Universität München TUM (Geomorphologie & Bodenkunde)
  •  Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (Geomikrobiologie, Geochemie)
  • Senckenberg am Meer SAM (Sedimentologie)
  • Universität Oldenburg (Geochemie)

Das Verständnis, wie Menschen in der Vergangenheit die Landschaft in Wert gesetzt und dabei mit dieser interagiert haben, kann zum Management unseres zunehmend vernetzten globalen Systems beitragen. In Folge des Klimawandels werden erhebliche regionale Auswirkungen auf den Lebensraum des Menschen erwartet. Bei warm-ariden und semi-ariden Klimazonen kann Landnutzung zur Degradation der Landschaft führen, was u.a. in einer erhöhten Aktivität der Erdoberflächenprozesse resultiert. Klimaveränderungen können auch maßgeblich zu Veränderungen des Landschafts- und Ökosystems beitragen.

Signale vormaliger Klima- und Ökosystemveränderungen sind in einer Vielzahl von natürlichen Archiven (Sedimente, Biogene) gespeichert. Während der ersten Bearbeitungsphase (2013-2016) haben diese Geoarchive ihr Potenzial zur Bereitstellung wertvoller Daten für die Rekonstruktion von Paläo-Ökosystemen und ihrer Dynamik unter Beweis gestellt. Informationen über Schlüsselfaktoren und ihre Auswirkungen werden aus Geoarchiven extrahiert und überprüft, um Modelle der gegen­wärtigen und zukünftigen Prozesse zu validieren und anzupassen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung von "paläo-analogen" Situationen (Zeitintervalle aus der Vergangen­heit, deren Bedingungen eher zukünftigen Szenarien ähneln als der aktuellen Situation). Dieses Wissen wird die Grundlage bilden, um Prognoseszenarien zu entwickeln und zu kalibrieren sowie Proxy-Daten für Modellierungen der südlichen Hemisphäre zu liefern.

Mehr Nutztierforschung für die Landwirtschaft an der TUM

Es sind zentrale Fragen der Landwirtschaft: Wie geht es dem Rind? Ist das Schwein im Stall gesund? Daher sind Tierwohl und Tiergesundheit zentrale Themen am Opens external link in new windowWissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW). Nun wird dieser Bereich erweitert mit einer ersten Neuberufung von Professor Dietmar Zehn, der den Opens external link in new windowLehrstuhl für Tierphysiologie und Immunologie bekleidet.

  Pressemitteilung

Initiates file downloadArtikel BLW Heft 6/2016, S. 36, A. Haubner

Freisinger Forum, 20. Februar 2016, S.4  (Interview mit D. Zehn)

 

Fotos: C.Luksch@TUM

Nutztierhaltung am Veitshof, v.l. Prof. D. Zehn, Prof. W. Windisch, Prof. M. Pfaffl
Durchflusszytometrie: wichtige technische Plattform für das Immunmonitoring
Mitarbeiter am Lehrstuhl für Tierphysiologie und Immunologie
Verstärkung am Hans Eisenmann-Zentrum, v.l. Prof. M. Pfaffl, Prof. D. Zehn, Prof. W. Windisch

Agro-Biodiversitätsmonitoring

[Dezember 2015]  Der Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme der Technischen Universität München ist beteiligt am EU-Forschungsprojekts “Indikatoren für Biodiversität in biologischen und extensiven Landwirtschaftssystemen (BIOBIO)“, in dessen Rahmen Methoden zur Messung der Artenvielfalt auf europäischen Feldern entwickelt werden:

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HEZ-Mitglied im Bayerischen Klimarat

[Oktober 2015]  Herr Prof. Jörg Völkel (Professur für Geomorphologie und Bodenkunde) ist in den Bayerischen Klimarat berufen worden. 

Opens external link in new window Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Opens external link in new window TUM Pressemitteilung

Auszeichnung von Frau Dr. Baumgartner mit der Tierwohl-Medaille

©FabianBaumgartner

[September 2015]  Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim verlieh in diesem Jahr erstmalig die Tierwohl-Medaille in den vier Kategorien Rind, Schwein, Pferd und Kleintier. Bewerben konnten sich Absolventen deutscher Hoch- und Fachhochschulen im Bereich der Veterinärmedizin, den Agrar- oder Pferdewissenschaften oder der Biologie. Eingereichte Arbeiten sollten in einem der Bereiche Tiermedizin, Tierschutz, Tierhaltung oder Tierzucht relevante und praxisnahe Lösungsansätze zu einem Tierwohl-relevanten Thema erzielen. Damit traf Frau Dr. Miriam Baumgartner vom Lehrstuhl für ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme der TU-München Weihenstephan mit ihrer Forschungsarbeit genau ins Schwarze. In der Kategorie Pferd ging sie als Siegerin hervor und wurde am 24.9.2015 im festlichen Rahmen als Projektbearbeiterin des Forschungsprojektes „Entwicklung eines Bewertungssystems zur Beurteilung der Tiergerechtheit von Pferdehaltungen als Bestandteil eines Nachhaltigkeitsmanagementsystems“ mit der Tierwohl-Medaille ausgezeichnet.

Weitere Informationen:    Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Zeitler-Feicht Opens window for sending email[email]

Opens external link in new windowPressemitteilung Boehringer

Opens external link in new windowPressemitteilung WZW

Wissenschaftspreis Weihenstephan der Stadt Freising 2015

[Juli 2015]  Dr. Stefanie Ranf vom Lehrstuhl Phytopathologie (Prof. Hückelhoven) wurde gemeinsam mit Dr. Nicolas Gisch vom Forschungszentrum Borstel mit dem Wissenschaftspreis der Stadt Freising 2015 ausgezeichnet.

Die beiden Wissenschaftler erhielten die Auszeichnung für ihre Arbeiten zu pflanzlichen Immunsensoren. Die Ergebnisse wurden veröffentlicht in Nature Immunologie: Öffnet externen Link in neuem FensterA lectin S-domain receptor kinase mediates lipopolysaccharide sensing in Arabidopsis thaliana, Nature Immunology 16(4): 426-433.

mehr Informationen:

Öffnet externen Link in neuem FensterTUM Pressemitteilung zur Veröffentlichung

Opens external link in new windowPressemitteilung der Stadt Freising

Öffnet externen Link in neuem FensterWZW Pressemitteilung

Prof. Kögel-Knabner erhält "Nobelpreis der Bodenkunde" 2015

[April 2015]  Frau Prof. I. Kögel-Knaber (Lehrstuhl für Bodenkunde) wurde mit der Philippe Duchaufour-Medaille 2015 der Europäischen Vereinigung der Geowissenschaften (EGU) ausgezeichnet. Die Medaille wurde ihr am 14. April 2015 in Wien überreicht.

Öffnet externen Link in neuem Fensterzur Pressemeldung

Start des neuen Forschungsprojekts im Klima- und Bodenschutz

[Februar 2015]  Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz fördert den Projektverbund "Bayerns Landschaften im Klimawandel - Entwicklung von Anpassungsstrategien" unter der Leitung von Prof. J. Völkel (Geomorphologie und Bodenkunde), Prof. I. Kögel-Knabner (Bodenkunde) und Prof. H.P. Schmidt (Atmosphärische Umweltforschung) mit 1,2 Mio Euro.

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Carolin Bimüller (LS Bodenkunde) erhält Chorafas-Preis 2014

[Dezember 2014]  Die Doktorandin aus dem Lehrstuhl für Bodenkunde (Prof. I. Kögel-Knabner) arbeitet an Stickstoffstabilisierungsprozessen im Boden und erhielt nun für ihre überdurchschnittliche Forschungsarbeit den mit 5.000 Dollar dotierten Chorafas-Preis, der jährlich an ca. 30 Promovenden weltweit vergeben wird.

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Felicitas Dittrich (LS Pflanzenzüchtung) erhält DMK-Förderpreis 2014

Die Deutsche Maiskomitee e.V. hat Felcitas Dittrich LS Pflanzenzüchtung) für ihre Masterarbeit „Identifikation trockentoleranter Linien einer Mais-Introgressionsbibliothek basierend auf sekundären Phänotypisierungsmerkmalen" den mit 750 EUR dotierten Förderpreis 2014 verliehen.

Wiltrud Erath (LS Pflanzenzüchtung) erhält Wilhelm-Rimpau-Preis der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft 2014

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat im Rahmen ihrer Feldtage am 17. Juni 2014 in Bernburg-Strenzfeld (Sachsen-Anhalt) die Wilhelm-Rimpau-Preise für das Jahr 2014 verliehen. Damit hat die DLG nunmehr bereits zum achten Mal drei innovative und praxisnahe Diplom- bzw. Masterarbeiten in der Pflanzenproduktion ausgezeichnet. 

Der mit 1.500 EUR dotierte zweite Preis ging an Wiltrud Erath von der Technischen Universität München für ihre Masterarbeit mit dem Thema „Kartierung von QTL für Resistenz gegenüber den bodenbürtigen Viren SBCMV und WSSMV in Roggen“. Die Arbeit wurde am Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung in Weihenstephan unter der Anleitung von Frau Prof. Dr. Chris-Carolin Schön betreut.

Zur vollständigen Pressemitteilung der DLG:

http://www.dlg.org/aktuell_landwirtschaft.html?detail/2013.dlg.org/1/1/6939

Kontakt: Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung, http://www.plantbreeding.wzw.tum.de